Irish Mystic Dancer

Presse: Wilhelmshavener Zeitung vom 14.06.2011

 

Bild aus dem Online-Artikel der Wilhelmhavener Zeitung vom 14.06.2011
Die „Irish Mystic Dancers“ aus Emden stimmten bei der Irischen Nacht auf dem Schlosshof in Jever auf den Abend ein. FOTO: Jungmann

"Rapalje" brachte den Schlosshof in Jever zum Brodeln

Irische Nacht: Rund 1000 Besucher erlebten am Sonntag irisch-keltische und niederländische Folkmusik.

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Jever/JU - Vor und auf der Bühne war am Pfingstsonntag der Schlosshof Jever fest in irischer Hand. Eine unübersehbare Fangemeinde der „Irischen Nacht“ und die Celtic-Folkband „Rapalje“ aus Groningen erschienen am Abend in Kilt und keltischer Kleidung. Die Fans reisen der beliebten holländischen Gruppe an jeden Auftrittsort nach, wie die beiden Schwestern Gesa und Frauke Faß aus Neuenburg.

Andere nutzten nach der „Oldie Night“ vor einer Woche das Kombiticket für diese zweite Veranstaltung.

Mit diesem Ansturm hatte selbst Jever Touristik nicht gerechnet – bereits nach 21 Uhr waren die Tickets ausverkauft. Danach galt ein Stempel auf dem Handrücken als Eintrittskarte. Rund 1000 Besucher genossen den windstillen, milden Abend im Schlosshof. Gastronom Stephan Eden (Schützenhof) bewirtete an zahlreichen Biergartentischen und einem gigantischen Bierstand. Fackeln im Eingangsbereich stimmten auf die mittelalterliche Musik der Vorgruppe „Harvest Moon“, eine irisch-schottische Folkgruppe aus Emden, ein.

Kurzfristig war auch die irische Stepptanzgruppe „Irish Mystic Dancer“, gleichfalls aus Emden, verpflichtet worden. Dann endlich Dudelsackklänge. Eine Nebelmaschine verhüllte David Myles, seit 2009 festes „Rapalje“-Mitglied, wie mitten in einem schottischen Hochmoor. Nicht wenige der Fans mit einem Fuß zum Sprung bereit, erwarteten die Aufforderung zum Näherkommen an die Bühne. Die selbst entworfenen Kilts des selbst erfundenen Tartans als „McTreashcaighn-Clan“ und reichlich Accessoires machten aus Dieb, William, Maceál und David Myles erst urtypische Iren und Schotten.

In atemberaubenden Tempi sangen und spielten die Multitalente traditionelle Tänze, Rauf- und Sauflieder oder tieftraurige Balladen mit tin-whistle, selbst entwickelter Gitouki, Geige, Gitarre, Ziehharmonika, Mundharmonika, Teekistenbass und Bodhrán. Spätestens nach „Whiskey In The Jar“ sprang der Funke über und brachte den Schlosshof zum Brodeln. Auch die neueste „Rapalje-Nacht“ bleibt unvergesslich. Sicher auch vielen Jeveranern, die dank (gut ausgesteuerter) Verstärkeranlage auch zu Hause davon etwas mitbekamen – wenn „Rapalje“ nicht gerade ihre überaus lange Pause einlegte.

Quelle: Wilhelmshavener Zeitung (Online) vom 14.06.2011

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